2019 betrug der Export 85% des Gesamtumsatzes

Am Montag, 16. März, erschien in der Zeitschrift Prosperita (Nummer 3/2020 - Seite 16) unter der Überschrift „Export des Unternehmens TOS VARNSDORF betrug 2019 85 % des Gesamtumsatzes“ ein Interview mit dem Verkaufsleiter des Unternehmens TOS VARNSDORF a.s., Herrn Miloš Holakovský.

Man ist fast versucht, zu schreiben, dass die Firma TOS VARNSDORF a. s. ein Unternehmen mit einer außergewöhnlichen Business-Aura ist. Ihr Management ist in der Lage, strategische Visionen zu entwickeln, die zu Recht in die Geschichte des tschechischen und internationalen Unternehmertums eingehen. Dabei liegt der Fokus des Unternehmens aber keineswegs nur auf dem Bestreben, möglichst viel zu verkaufen, vielmehr möchte es ein nützlicher und solider Lieferant einer Ware sein, die gefragt ist. Das Ziel besteht darin, die Nachfrage nach Maschinen zu befriedigen, die in der Wirtschaft weltweit zum Einsatz kommen, hochentwickelte Innovationen anzubieten, die den Menschen die Verwendung von Bearbeitungsmaschinen erleichtern und  die Denkleistung der Bedienung zu optimieren, sie also anzuregen nachzudenken. Und dies alles Hand in Hand mit vielen Synergieeffekten bis hin zu einer ganz einzigartigen Betreuung der eigenen Mitarbeiter in Varnsdorf, einschließlich der jüngsten unter ihnen - der Azubi-Generation. Die einmalige Position auf dem internationalen Markt, die fortlaufenden Erfolge und bedeutende Auszeichnungen verdanken sich dem besonnenen Vorgehen des Firmenmanagements in Verbindung mit dem unvergleichlichen Mut, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Herauszuhören war dies auch aus den Worten Miloš Holakovský, des Verkaufsleiters von TOS VARNSDORF:

 

         

 

Der Export ist ein bedeutendes Potenzial für das Wachstum der Firma. Welchen Anteil hat der Export an den Gesamteinnahmen?

Die Firma TOS VARNSDORF ist ein stark auf den Export ausgerichtetes Unternehmen. 2019 betrug der Export 85 % des Gesamtumsatzes. Zur Förderung des Exports gründeten wir in den wichtigsten Gebieten weltweit drei Verkaufs- und Service-Tochterorganistionen. Konkret sind dies TOS Machine Tools (Schanghai) in Schanghai/China, TOS Varnsdorf – RUS in St. Petersburg/Russland und TOS TRADE North America in Atlanta/Amerika. Den größten Markt - die Europäische Union - betreuen wir natürlich über unsere Verkäufer in den einzelnen EU-Ländern direkt von Varnsdorf aus.

Auf dem Markt für modernste Bearbeitungsmaschinen gehören Sie zu den führenden Unternehmen. Was würden Sie aktuell als Ihr Flaggschiff bezeichnen?

Das Flaggschiff unseres Unternehmens ist weiterhin die Maschine WHN(Q) 13 CNC. Dieses Jahr lag ihr Anteil an der Gesamtproduktion bei 40 %. Sukzessive führen wir auf dem Markt den neuen Doppeltyp WHT 110/130 ein. Bezüglich dieser Maschinen haben wir große Ambitionen. Gerne möchten wir sukzessive das Verhältnis der verkauften Maschinen zu WHN(Q) 13 CNC ausgleichen. Mit dieser Kombination können wir unseren Kunden ein klassisches leistungsstarkes Horizontalbohrwerk sowie ein modernes, schnelles und hoch produktives Bearbeitungszentrum anbieten. Wir sind davon überzeugt, dass in der heutigen Zeit, wo der Trend hin zu höheren Schneidegeschwindigkeiten und Arbeitsverlagerungen geht, seitens der Kunden eine Nachfrage nach gerade diesen Maschinen bestehen wird.

Bei der Wahl des Exporteurs des Jahres haben Sie Ende letzten Jahres einen hervorragenden Platz belegt. Können Sie diesen Erfolg bitte kurz kommentieren?

Sie haben recht, am 9. Dezember 2019 hatte ich die Ehre, aus den Händen des stellvertretenden Ministerpräsidenten und Ministers für Industrie und Handel, Karel Havlíček, stellvertretend für alle Mitarbeiter des Unternehmens TOS VARNSDORF die Plakette und den Pokal Exporteur des Jahres entgegennehmen zu dürfen. In der Kategorie Exportwachstum im Zeitraum 2017 bis 2018 belegten wir den 1. Platz. Wir konnten unseren Export um 77 % steigern. Eine weitere fantastische Anerkennung unserer Leistung ist die Tatsache, dass wir in der Kategorie Exportvolumen für das Jahr 2018 unter allen 3.000 teilnehmenden tschechischen Exportunternehmen aus allen Branchen den 34. Platz belegten. Den größten Anteil an diesen Erfolgen hatte vor allem der gestiegene Export nach Polen, Slowakei, Slowenien, Kanada, Finnland und Serbien. 2019 exportierten wir Maschinen weltweit in 21 Länder.

Sind Ihre Exportziele für dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr ambitionierter? Welche Gebiete würden Sie gerne noch dazugewinnen?

Wir haben die Verkaufsziele für das Jahr 2020 gegenüber dem Istzustand von 2019 um 15 % erhöht. Wir exportieren in 20 bis 25 Länder und sind auf den wichtigsten Märkten etabliert. Natürlich können wir nach immer neuen Gebieten Ausschau halten, aber das ist nicht unser Ziel. Wir arbeiten systematisch an der Verbesserung unserer Leistungen dort, wo wir schon vertreten sind. Was die Kunden am meisten schätzen, sind schnelle Ersatzteillieferungen, der Umstand, dass ein Servicetechniker vor Ort ist, und die fachmännische Hilfe und Beratung durch die Verkäufer. Aus diesen Gründen errichten wir Ersatzteillager und Servicezentren für Techniker, wobei es uns stets wichtig ist, die technische Qualifikation unserer Verkäufer zu erhöhen. Mit diesen Aktivitäten möchten wir unseren Export steigern.

Zu den wesentlichen Aktivitäten gehören auch Messen. Sie präsentieren Ihr Unternehmen und seine Produkte auf den renommiertesten Messen auf der ganzen Welt. Auf welchen Messen werden Sie dieses Jahr vertreten sein? Werden Interessenten Sie  auch auf der Internationalen Maschinenbaumesse (MSV) in Brno sehen können?

Für dieses Jahr hatten wir die Teilnahme an zwei ausländischen Messen geplant: im April an der CCMT Shanghai 2020 in China und dann im Mai an der Metalloobrabotka in Moskau in der Russsichen Föderation. Aufgrund der Corona-Epidemie wurde die Messe in Schanghai im April abgesagt. Ein neuer Termin wurde noch nicht bekanntgegeben. Von daher kann ich Ihnen nicht sagen, ob der Ausweichtermin für uns infrage kommt oder ob da schon etwas anders geplant ist. Die Messe in Moskau ist für uns äußerst wichtig. Die Russische Föderation ist bereits das dritte Jahr hintereinander der Markt Nummer eins. Im Herbst sind wir natürlich auf der Internationalen Maschinenbaumesse (MSV) in Brno vertreten, immerhin beliefern wir den tschechischen Markt  ja mit 15 % unserer Gesamtproduktion.

Was kann man Hilfe solcher Fachmessen heutzutage erreichen? Sind es vor allem die Kontakte, die es aufzufrischen gilt? Oder ist das auch eine Frage des Images und eine Art Geschäftstaktik, die auf den Abschluss von Verträgen abzielt?

Man muss sich klarmachen, wo der potentielle Kunde sozusagen „abgeholt“ werden muss. Im Zeitalter des Internets kann jeder im Netz nach einem entsprechenden Angebot suchen und die technischen Parameter mit denen der Konkurrenz vergleichen. Diese Informationen besorgt sich der heutige Kunde nicht auf einer Messe. Aus diesem Grund dienen Messen heute eher zum Auffrischen bestehender Kontakte und zu gesellschaftlichen Treffen. Die Unterzeichnung von Verträgen erfolgt nur in seltenen Ausnahmefällen und wird bereits im Vorfeld vereinbart. Es stellt sich die Frage, ob sich diese Aktivitäten unter Berücksichtigung der stetig steigenden Preise für Ausstellungsflächen und den Aufbau der Stände künftig überhaupt noch rentieren oder ob die Aussteller sich von den Messen zurückziehen und den Kontakt zu  den Kunden – wie heute bereits üblich – in Form eines Tages der offenen Tür innerhalb des eigenen Unternehmen pflegen.

Das Interview führte Eva Brixi.

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