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Verkleidung der Maschine
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Eine Qualitätsverkleidung ist ein nicht wegdenkbarer Bestandteil jeder modernen Werkzeugmaschine. Sie dient vor allem der Sicherheit bei der Bedienung, gleichzeitig schützt sie aber auch die Umgebung vor ekologischer Verunreinigung und insgesamt erhöht sie die Hygiene und Kultur des Arbeitsplatzes. Unteilbarer Teil der Maschinenverkleidung ist der Späneförderer, der zur Ableitung der Späne und Arbeitsflüssigkeiten aus dem Arbeitsraum der Maschine dient. Je nach technischer Lösung dieser Baugruppe können 3 Niveaus der Verkleidung definiert werden.
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Volle Verkleidung
als technisch beste Qualitätslösung der Arbeitsplatzabdeckung wird als Standardausführung des Bearbeitungszentrums angeboten. Die Verkleidung ist aus Blechpaneelen zusammengestellt. Im Arbeitsraumbereich sind manche Paneele mit Fenstern aus durchsichtsbaren Material bestückt. Die Verkleidung ist werkstattseitig mit einer breiten Schiebetür versehen, die auch in das Dachteil übergeht, so dass sie ein problemloses Aufladen der Werkstücke mit dem Kran ermöglicht. Zutritt in den Arbeitsraum der Maschine (z.B. beim Bedürfnis der Werkstückspannung, Werkzeugeinstellung usw.) ist vom Ort der Maschinenbedienung gesichert, wo die Verkleidung mit einer Schiebetür ausgerüstet ist.
Die Ableitung der Kühlflüssigkeit und Späne aus dem Arbeitsraum ist mit Ableitungsblechen gelöst, welche an die schräge Teleskopabdeckung der Achse X resp. Z und weitere Anschlusselemente mit Gefälle auf den Späneförderer anknüpfen.
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Die Vollverkleidung betrachten wir als unerlässlich bei Anwendung der Kühlung durch die Spindelmitte und für die Applikation der Einrichtung zum Absaugen des Arbeitsraumes (z.B. Absaugung von Ölnebel).
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Abgesenkte Verkleidung
ist unstandard-mäßig und der Kunde wählt sie nur dann, wenn ihm räumliche Hindernisse entstehen (z.B. durch Werkstückhöhe oder Konfiguration der Werkstatteinrichtungen). Gelöst ist sie auf die gleiche Weise wie die Vollverkleidung, jedoch ohne Überdachung und so abgesenkt, dass sie die obere Lage der Spindelachse in Achse Y überragt. Die Ausführung ist immer mit dem Hersteller nach Skizze zu vereinbaren, die der Hersteller dem Angebot beifügt.
Der Zutritt in den Arbeitsraum, die Schiebetür und Ableitung der Kühlflüssigkeit bleiben gleich wie bei der Vollverkleidung. Für die Anwendung der Kühlung durch Spindelmitte ist diese Verkleidung nicht optimal.
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| Soweit sie der Kunde dennoch fordert, macht der Hersteller in der Betriebsanleitung auf die „Rest-Risiken“ aufmerksam, unter denen die teilweise Verspritzung der Flüssigkeit und Späne über den Rand der Verkleidung in die Umgebung und die Möglichkeit der Ausbreitung von Ölnebel verstanden wird. |
Individuelle Verkleidung
bei besonderen Forderungen und nach der Besprechung mit dem Hersteller ist möglich die spezielle Verkleidung anwenden, z.B. bei der Forderung auf die Durchdrehung des grossen Werkstück.
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